Der Wirtschaftsplan der Eigenbetriebe Ostseebad Laboe 2019
Der Wirtschaftsplan der Betriebe/der Eigenbetriebe 2019
ist nicht kostendeckend, das war so in den letzten
Jahrzehnten und wird auch in Zukunft so sein. Ein
Ausgleich erfolgt dann durch den Haushalt der Gemeinde
Laboe.
Machen wir uns nichts vor, ein Betriebsteil Tourismus
oder Schwimmhalle kann und muss nicht kostendeckend
sein, denn dazu fehlen die Einnahmen.
Mehr-Einnahmen sind aber auch politisch nicht unbedingt
gewollt. Beispiel: CDU, LWG und SPD haben meinen
Antrag zur Vermietung der Leerstände mehrheitlich
abgelehnt. Im Erdgeschoss der Schwimmhalle haben wir
leere Räume, warum werden die nicht vermietet? Warum
verzichten wir auf Geld?
Die Verschuldungssituation 2019 in den Teilbetrieben:
Tourismus 633 TEUR 2. Hafen 1.925 TEUR
MWSH 94 TEUR 4. Bauhof 310 TEUR
Wenn dann noch die Investitionen im Hafen für die
Südmolekurzfristig anstehen, wird auch der Hafen nicht
mehr kostendeckend sein. Die Gebühren/Hafenentgelte
können jedoch nicht weiter angehoben werden, da sind
wir im Vergleich
zu Strande, Kiel, Schilksee, Eckernförde schon oben
angelangt.
Aufgrund der geringen Verschuldung bei der
Meerwasserschwimmhalle mit jetzt nur noch 94.000 EUR
wären die Investitionen für die Filteranlage und den
Umkleidekabinen sowie den Schränken ohne weiteres
möglich gewesen. Warum wird nach 2 Bürgerentscheiden
immer noch alles getan, um die
Meerwasserschwimmhalle schlecht zu reden und herunter
zu wirtschaften. Das ist Falsch!
Trotz dieser Kritikpunkte sehe ich die Planansätze positiv
und habe dem Wirtschaftsplan zugestimmt. Es hat auch
mit Verantwortung zu tun.
Ob sich die Struktur der 4 Betriebe aufrecht erhalten lässt
oder ob wir in Zukunft nur noch einen oder zwei
Eigenbetriebe haben werden, sind Fragen, die im Rahmen
des Organisationsgutachtens der Betriebe untersucht
werden. Die offiziellen Ergebnisse werden im Frühjahr
2019 erwartet.
Touristinfo und Hafenmeisterbüro, Foto: Ute Winkler
Foto: Ute Winkler
